,,Platt is nich uncool”

Am 17.11.17 um 9.40 bis 11.10 Uhr trug sich in unserer Bibliothek ein besonderes Ereignis zu. Es war der Plattdeutsche Vorlesetag, der in ganz Niedersachsen stattfand. Hierzu wurde die Bibliothek von Frau Pütting zur Verfügung gestellt und besonders hergerichtet. Wir übernahmen um 9.45 Uhr die Lesestafette von der Grundschule Eversen aus dem Kreis Celle und gaben um 10.00 Uhr die Stafette an die Grundschule Westerweye in Uelzen ab. Oder besser gesagt, wir versuchten es... Vorleser waren Herr Zilz sowie einige Schüler der Klassen 7a und 7c. Es wurden Texte wie z. B. ,,Platt is nich uncool” von Ina Müller oder ,,De Kirschboom” von Fritz Reuter gelesen. Auch Herr Klapper war bei der Veranstaltung anwesend. – Ein ausführlicher Bericht erschien heute, am 20.11.2017, in der Walsroder Zeitung. Der Artikel ist hier zum Nachlesen zu finden (bitte klicken).

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Eine von einer Millionen

 Am 21.8.17 kam uns Frau Petra Röder (69, ehemalige Grundschullehrerin aus Bomlitz) am Gymnasium Walsrode besuchen. Sie besucht fleißig Schulklassen, um ihnen das Schicksal ihrer Tante Dorothea Kasten (1907–1944) und vieler anderer näherzubringen.

Dorothea Kasten gehörte zu den vielen Euthanasie-Opfern der Nazi-Zeit; sie war „Eine von einer Millionen“, wie sich Frau Röder ausdrückte.

Als Dorothea mit neun Jahren an einer Hirnhautentzündung erkrankt, hinterlässt diese schwerwiegende Folgen. Nach kurzer Zeit treten Symptome wie Aggressivität auf. Daraufhin beschließt Dorotheas Mutter, sie in die Alsterdorfer Anstalt in Hamburg zu bringen. Eine Zeitlang fühlt sie sich dort sehr wohl, doch nach einer Bombennacht 1943 wird sie mit anderen Bewohnern der Anstalt nach Wien verlegt. Dort mangelt es stark an Betreuung, Pflege und ausreichender Ernährung. Als es Dorothea immer schlechter geht, schlagen die Ärzte vor, Dorothea einzuschläfern. Ihre Mutter stimmt ihnen schweren Herzens zu. Bis zu ihrem Tod verfolgte sie diese Entscheidung.

Frau Röder erzählte uns nicht nur, wie es der Familie und Dorothea in dieser Zeit ging, sondern brachte auch Fotos, Protokolle und die erste Fibel von Dorothea mit. Selbst lernte Frau Röder ihre Tante nicht kennen, doch aus Erzählungen ihrer Mutter und anderer Verwandter konnte sie das Schicksal Dorotheas nachvollziehen und ihre Schlüsse fassen.

Unsere Fragen beantwortete sie mit Freude, zum Beispiel:

• Was würden Sie ihrer Tante sagen, wenn Sie die Möglichkeit dazu gehabt hätten? „Sie würde ihr sagen, dass alle sie lieb hatten und sie sie gerne kennengelernt hätte.“
• Könnte sich die Geschichte wiederholen? „Ja, das tut sie bereits – teilweise.“

Fidaa EL Doukhi und Gina-Marie Schuster für die 10e

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Welttag des Buches am 23. April 2015- Neue Bücher und großes Preisrätsel in der Bibliothek

Zum zwanzigsten Mal feiern an diesem Tag Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte den „UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts“ in über 100 Ländern der Erde. So auch unsere Schulbibliothek: Mit einem Preisrätsel und vielen neuen Jugendbüchern werden alle Leseratten überrascht. Von lustig bis spannend und informativ ist für jeden etwas dabei. Schaut herein und macht auch beim Rätselraten mit!

Das Datum des 23. April geht zurück auf den Georgstag. Es bezieht sich auf die katalanische Tradition, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Außerdem fallen das (vermutete) Geburts- sowie das Todesdatum von William Shakespeare , die Todestage von Miguel de Cervantes sowie der Geburtstag des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldor Laxness auf dieses Datum; wobei aber zu beachten ist, dass Shakespeare und Cervantes zwar am gleichen Datum (23. April 1616), jedoch nicht am selben Tag starben. Zu dieser Zeit wurde in England noch mit dem julianischen Kalender gerechnet, während in Spanien schon der gregorianischer Kalender galt. Somit starb Shakespeare zehn Tage später als Cervantes. (Quelle: Wikipedia)

Wer schätzt am Genauesten? Am Donnerstag (23. April) und Freitag (24. April) wird das dickste Buch unserer Bibliothek präsentiert und jeder kann schätzen, wieviele Seiten es hat. Wer der Lösung am Nahesten ist, gewinnt einen Geschenkgutschein von der Buchhandlung KAPPE über 10 €. Der zweit- und drittbeste Schätzer erhalten ebenfalls Preise. Die Gewinner werden am Montag bekannt gegeben. VIEL GLÜCK!

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„Wege des Lebens“

Ein neues Buch in der Heimatkundeabteilung unserer Bibliothek lädt zum Lesen und Mitfühlen ein: „Wege des Lebens“ von Ilse Meins und Torben Dannhauer veröffentlicht und dem Gymnasium gestiftet, enthält fast 50 spannende Erinnerungen von Zeitzeugen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. Diese mitreißenden Erzählungen und dazu über 120 Abbildungen lassen den Leser in die Vergangenheit reisen. Das Buch „Wege des Lebens“ bildet somit eine sehr interessante Lektüre gegen das Vergessen. Am 1. April ist Frau Meins in die Bibliothek gekommen, um ein Exemplar zu signieren und dem Gymnasium zu übergeben. Mit dabei waren Frau Pütting-Behrens, unsere Bibliothekarin, der Schulleiter und die Enkelin von Frau Meins, Sharien Meins, Schülerin im Jahrgang 12.

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