Qualifikationsphase bis Abitur 2019

Überblick über die Bedingungen für das Abitur bis zum Jahr 2019. Ab dem Jahr 2021 gelten andere Vorgaben!

Besonderheiten bei Umstellung vom acht- auf den neunjährigen Bildungsgang bei Wiederholung eines Jahrganges

Die Präsentation über Besonderheiten bei Umstellung vom acht- auf den neunjährigen Bildungsgang bei Wiederholung eines Jahrganges finden sie hier-zum Öffnen bitte klicken (pdf Datei).

Prüfungsfächer

Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe;
Zuordnung der Fächer zu den Aufgabenfeldern und Anforderungsniveau der Prüfungsfächer

Auf- gaben- felder Fächer wählbar als Prüfungsfach mit
erhöhtem Anforderungs- niveau grundlegendem Anforderungs- niveau
A Deutsch x x
Englisch x x
Französisch x x
Latein x x
Griechisch x x
weitere Fremdsprachen x1) x1)
Kunst x x
Musik x x
Darstellendes Spiel 3) - x3)
B Politik-Wirtschaft x x
Geschichte x x
Erdkunde x x
Rechtskunde 2) 2)
Philosophie 2) 2)
Pädagogik 2) 2)
Psychologie 2) 2)
Wirtschaftslehre 2) 2)
Religion x x
Werte und Normen3) - x3)
C Mathematik x x
Naturwissenschaften (Physik, Chemie,Biologie) x x
Informatik x2) x2)
Ernährungslehre mit Chemie - x2)
  Seminarfach - -
  Sport x4) x5)
1) Sofern dieses Fach an der Schule im Sekundarbereich I als Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlfach unterrichtet wird und als Prüfungsfach eingeführt ist.
2) Sofern dieses Fach an der Schule als Prüfungsfach eingeführt worden ist.
3) Das Fach Darstellendes Spiel kann nur als fünftes Prüfungsfach, das Fach Werte und Normen nur als viertes oder fünftes Prüfungsfach gewählt werden. Das Fach muss an der Schule als Prüfungsfach durch die oberste Schulbehörde genehmigt worden sein.
4) Sofern Sport als Schwerpunktfach an der Schule genehmigt worden ist.
5) Sport kann nur fünftes Prüfungsfach sein.

Organisation des Unterrichts in der Qualifikationsphase

(1) 1Die Qualifikationsphase umfasst vier Schulhalbjahre. 2Die Schule stellt sicher, dass die Voraussetzungen für die Zulassung zur Abiturprüfung in diesen vier Schulhalbjahren erfüllt werden können.

(2) 1In der Qualifikationsphase entscheidet sich die Schülerin oder der Schüler im Rahmen des Angebots der Schule für

  1. den sprachlichen Schwerpunkt mit einer fortgeführten Fremdsprache und einer weiteren Fremdsprache oder einer fortgeführten Fremdsprache und Deutsch,
  2. den musisch-künstlerischen Schwerpunkt mit Musik und Deutsch oder Kunst und Deutsch oder Musik und Mathematik oder Kunst und Mathematik,
  3. den gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt mit Geschichte und einem weiteren in der Anlage 3 genannten Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld,
  4. den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt mit zwei Naturwissenschaften oder einer Naturwissenschaft und Mathematik oder einer Naturwissenschaft und Informatik

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Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe:
Schwerpunkte und Unterrichtsfächer sowie Belegungsverpflichtungen 1)

  Sprachlicher Schwerpunkt Musisch- künstlerischer Schwerpunkt Gesellschafts- wissenschaftlicher Schwerpunkt Natur- wissenschaftlicher Schwerpunkt Sportlicher Schwerpunkt Wochenstunden Schulhalbjahre
Schwerpunktfach fortgeführte Fremdsprache Kunst oder Musik Geschichte Naturwissenschaft Sport 42) 4
weitere Fremdsprache3) Deutsch3) Politik-Wirtschaft4) Erdkunde, Religion oder Philosophie weitere Naturwissenschaft5) Naturwissenschaft 4 4
Kernfächer Deutsch3)   Deutsch Deutsch Deutsch 4 4
  Fremdsprache Fremdsprache Fremdsprache Fremdsprache 4 4
Mathematik Mathematik3) Mathematik Mathematik Mathematik 4 4
Ergänzungsfach Naturwissenschaft Naturwissenschaft Naturwissenschaft     4 4
Musik, Kunst oder Datstellendes Spiel6) Musik, Kunst oder Darstellendes Spiel6) Musik, Kunst oder Datstellendes Spiel6) Musik, Kunst oder Datstellendes Spiel6) Musik, Kunst oder Datstellendes Spiel6) 2 2
Geschichte Geschichte   Geschichte Geschichte 2 2
Politik-Wirtschaft Politik-Wirtschaft Politik-Wirtschaft Politik-Wirtschaft Politik-Wirtschaft 2 2
Religion, Werte und Normen oder Philosophie7) Religion, Werte und Normen oder Philosophie7) Religion, Werte und Normen oder Philosophie7)8) Religion, Werte und Normen oder Philosophie7) Religion, Werte und Normen oder Philosophie7) 2 4
    weitere Fremdsprache oder weitere Naturwissenschaft9)19)   weitere Fremdsprache oder weitere Naturwissenschaft9)19) 4 2
Sport11) Sport11) Sport11) Sport11)   2 4
Seminarfach Seminarfach Seminarfach Seminarfach Seminarfach 2 4
Wahlfächer weitere Fächer nach der Anlage 412) + +
1) Auf die zusätzlichen Belegungs- und Stundenverpflichtungen, die sich aus der Wahl eines Prüfungsfaches im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld nach § 11 Abs. 4 Nr. 1 ergeben, wird hingewiesen.
2) Im sportlichen Schwerpunkt fünf Wochenstunden.
3) Im sprachlichen Schwerpunkt kann die weitere Fremdsprache als Schwerpunktfach durch das Fach Deutsch ersetzt werden; die Belegungs- und Einbringungsverpflichtungen in dieser Fremdsprache bleiben hiervon unberührt. Im Musisch-künstlerischen Schwerpunkt kann das Fach Deutsch als Schwerpunktfach durch das Fach Mathematik ersetzt werden; die Belegungs- und Einbringungsverpflichtungen im Fach Deutsch bleiben hiervon unberührt.
4) Sofern das Fach Politik-Wirtschaft nicht als Schwerpunktfach gewählt wird, muss es zwei Schulhalbjahre lang als Ergänzungsfach belegt werden.
5) Die weitere Naturwissenschaft kann durch das Fach Mathematik oder Informatik ersetzt werden; wird sie durch das Fach Mathematik ersetzt, so bleiben die Belegungs- und Einbringungsverpflichtungen in dieser Naturwissenschaft hiervon unberührt.
6) Das Fach Darstellendes Spiel kann nur gewählt werden, wenn es an der Schule durch die oberste Schulbehörde genehmigt worden ist. Sofern Kunst oder Musik als Prüfungsfach gewählt worden ist, kann Darstellendes Spiel nicht zusätzlich als mündliches Prüfungsfach gewählt werden.
7) Wer nicht das Fach Religion wählt, muss das Fach Werte und Normen oder Philosophie belegen. Wird Religionsunterricht der Religionsgemeinschaft, der die Schülerin oder der Schüler angehört, nicht angeboten und muss nach § 128 Abs. 1 NSchG an dessen statt keines der dort genannten Fächer gewählt werden, so ist ein anderes Fach, das nicht Prüfungsfach ist, aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld zu belegen; dieses Fach kann auch Werte und Normen oder Philosophie sein.
8) Sofern Religion oder Philosophie nicht als Schwerpunktfach gewählt wird, muss es vier Schulhalbjahre lang als Ergänzungsfach belegt werden.
9) Die weitere Naturwissenschaft kann durch das Fach Informatik ersetzt werden.
10) Es kann nur ein Fach gewählt werden, in dem in der Einführungsphase durchgehend am Unterricht teilgenommen wurde.
11) Ist Sport fünftes Prüfungsfach, so müssen zusätzlich je Schulhalbjahr zwei Stunden Sporttheorie belegt werden. Wer auf Dauer vom Sportunterricht befreit ist, belegt stattdessen ein anderes Fach seiner Wahl.
12) Die Wahlmöglichkeiten richten sich nach dem Angebot der Schule. Wird ein Wahlfach als Prüfungsfach gewählt, so ist es vierstündig zu belegen. Je nach Anwahl des Schwerpunkts und der Prüfungsfächer erfolgt eine zusätzliche Wahl im Rahmen der Schülerpflichtstundenzahl nach § 10 Abs. 2.

 

Einbringung

Gymnasiale Oberstufe:
Einbringungsverpflichtungen für die Gesamtqualifikation

Fächer Anzahl der Schulhalbjahres- ergebnisse
Deutsch 4
Fremdsprache1)2) 4
weitere Fremdsprache1)3) 4
Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel4) 2
Politik-Wirtschaft 2
Geschichte 2
Religion oder Werte und Normen oder Philosophie 5) 2
Mathematik 4
Naturwissenschaft1) 4
weitere Naturwissenschaft1)6) 4
Seminarfach7) 2
weitere Fremdsprache oder weitere Naturwissenschaft8) 2
_______________  
1) Die Schulhalbjahresergebnisse müssen dieselbe Fremdsprache oder Naturwissenschaft betreffen.
2) 1Waren Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c VO-GO neu zu erwerben, so müssen zwei Schulhalbjahresergebnisse eingebracht werden; dies gilt auch, wenn die Einbringungsverpflichtungen mit einer anderen als der in der Einführungsphase neu begonnenen Fremdsprache erfüllt werden. 2Schulhalbjahresergebnisse in einer in der Einführungsphase neu begonnenen dritten oder vierten Fremdsprache können eingebracht werden.
3)

Diese Einbringungsverpflichtung besteht nur im sprachlichen Schwerpunkt.

4) 1Beide Schulhalbjahresergebnisse müssen dasselbe Fach betreffen. 2Im musisch-künstlerischen Schwerpunkt müssen zwei Schulhalbjahresergebnisse in dem nicht als Schwerpunktfach gewählten Fach Musik oder Kunst oder im Fach Darstellendes Spiel eingebracht werden.
5) Wurde Religionsunterricht der Religionsgemeinschaft, der die Schülerin oder der Schüler angehört, nicht angeboten und an dessen statt von der Schülerin oder dem Schüler das Fach Werte und Normen oder das Fach Philosophie nicht gewählt, so sind zwei aufeinanderfolgende zusätzliche Schulhalbjahresergebnisse eines anderen Fachs, das nicht Prüfungsfach ist, aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld einzubringen.
6) 1Diese Einbringungsverpflichtung besteht nur im naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. 2Die Naturwissenschaft kann durch Informatik ersetzt werden; in diesem Fall sind vier Schulhalbjahresergebnisse im Fach Informatik einzubringen.
7) Es muss sich um die Ergebnisse aus zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren handeln, darunter das Ergebnis des Schulhalbjahres, in dem die Facharbeit geschrieben worden ist.
8) 1Diese Einbringungsverpflichtung besteht nur im gesellschaftswissenschaftlichen und im sportlichen Schwerpunkt. 2Die Naturwissenschaft kann durch Informatik ersetzt werden; in diesem Fall sind zwei Schulhalbjahresergebnisse im Fach Informatik einzubringen.

Abiturschnitt

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Die Punktzahl der Gesamtqualifikation wird wie folgt berechnet:

  1. Block I

    gymnasiale Oberstufe und Berufliches Gymnasium
    EI = P x 40 : 48
    P = Punktsumme durch Addition der 36 Schulhalbjahresergebnisse unter Berücksichtigung der zweifachen Gewichtung der 12 Ergebnisse des ersten, zweiten und des dritten Prüfungsfachs und der einfachen Gewichtung der übrigen 28 Schulhalbjahresergebnisse
     
    E I = Ergebnis Block I
  2. Block II

    E II = 4 x (PF 1 + PF 2 + PF 3 + PF 4 + PF 5)

    E II = Ergebnis Block II

    PF 1 bis PF 5 = Ergebnisse der Abiturprüfung in den fünf Prüfungsfächern

  3. Gesamtpunktzahl

    E = E I+E II

    E = Ergebnis Gesamtpunktzahl

Treten bei der Berechnung der Ergebnisse nach der Berechnungsformel in Nummer 1 Bruchteile auf, so wird nach dem üblichen mathematischen Verfahren gerundet.

Umrechnung der Punktzahl der Gesamtqualifikation in eine Durchschnittsnote der sechsstufigen Notenskala und Berechnung der Punktzahl der Gesamtqualifikation

Punkte Durchschnittsnote
300 4,0
301 bis 318 3,9
319 bis 336 3,8
337 bis 354 3,7
355 bis 372 3,6
373 bis 390 3,5
391 bis 408 3,4
409 bis 426 3,3
427 bis 444 3,2
445 bis 462 3,1
463 bis 480 3,0
481 bis 498 2,9
499 bis 516 2,8
517 bis 534 2,7
535 bis 552 2,6
553 bis 570 2,5
571 bis 588 2,4
589 bis 606 2,3
607 bis 624 2,2
625 bis 642 2,1
643 bis 660 2,0
661 bis 678 1,9
679 bis 696 1,8
697 bis 714 1,7
715 bis 732 1,6
733 bis 750 1,5
751 bis 768 1,4
769 bis 786 1,3
787 bis 804 1,2
805 bis 822 1,1
823 bis 900 1,0

 

 

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