Abgestandener Kaffee und Attentatsspuren…

Wir, der Kunstergänzungskurs von Frau Cronjaeger, haben uns dieses Halbjahr mit dem Künstler Thomas Demand und seinen Werken beschäftigt. Er ist dafür bekannt, Fotos von Tatorten, historischen Schauplätzen oder ganz gewöhnlichen Orten originalgetreu aus Papier nachzubauen. Anschließend fotografiert er seine Objekte, zerstört das Original und stellt lediglich das Foto aus.

Beim Bau hat er großen Wert darauf gelegt, dass Menschen nicht dargestellt werden, ebenso werden keine Schriften und Zeichen abgebildet. Außerdem müssen die richtige Beleuchtung, der richtige Winkel sowie der richtige Maßstab stimmen. Selbstverständlich soll nicht alles perfekt sein, so gibt es beispielsweise unsaubere Kanten am Fußboden oder ein leicht gewelltes Pappstück. Und genau damit werden dem Betrachter Fallen gestellt, denn erst auf dem zweiten Blick lässt sich erkennen, dass die Objekte aus Papier und Pappe bestehen.

 

Wir hatten dieses Semester die Aufgabe diese Technik laut dem Motto „Nach dem Ereignis“ auf unsere eigene Weise umzusetzen, so entstanden insgesamt fünf einzigartige Projekte, die ihr ab sofort in unserer Ausstellung in der Bibliothek anschauen könnt.

Lena Stockmann und Sebastian Seidel (Q2)


 


 


 


 

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