Musikalische Revue im Gymnasium

Am Samstag, dem 22. November ab 19:00 Uhr ist die Aula des Gymnasiums Schauplatz einer ungewöhnlichen Aufführung. Schülerinnen und Schüler der Verdener Gesangslehrerin Christiane Artisi haben ein Programm mit Musik von Kurt Weill und Hanns Eisler erarbeitet, das nicht nur in Konzertform, sondern als szenische Revue aufgeführt wird. Den Anfang bilden bekannte Nummern aus Bertolt Brecht und Kurt Weills „Dreigroschenoper“ wie die Moritat vom Mackie Messer, die Seeräuber-Jenny, das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens und einige andere.

Weill und Eisler teilten mit den Autoren Brecht und Tucholsky, deren Texte sie auch vertonten, das Schicksal, dass sie während der Nazi-Herrschaft ins Exil ausgewandert sind. Deswegen sind auch Broadway-Songs von Kurt Weill an diesem Abend zu hören.

Den letzten Block des Konzerts bilden Songs, Chansons und Kunstlieder von Hanns Eisler zu Texten von Brecht und Tucholsky, die zum Teil heiter und satirisch und zum Teil schonungslos und direkt die Gesellschaft in der Zeit der beiden Weltkriege beleuchten.

Die Sängerinnen und Sänger, die im Alter zwischen 15 und 25 sind, schlüpfen im Lauf des Programms in die unterschiedlichsten Rollen, um die Texte und Lieder glaubwürdig und eindrücklich zu präsentieren. Die Choreographin Julia Nehus hat dazu schlichte und eindrucksvolle Bilder entworfen. Am Flügel wird das Ensemble von Martin Hohls begleitet.

Der Eintritt zu dieser Revue ist frei, Spenden werden aber erbeten.

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