Ein Engel im Interview- Adventsfeier der fünften Klassen

Am Freitag, dem 18. Dezember feierten die fünften Klassen des Gymnasiums Walsrode im Rahmen des Religionsunterrichtes ihre Jahrgangsadventsfeier. Dafür war eigens ein Engel eingeflogen worden, der sich allerdings aufgrund des Verkehrsaufkommens und des aktuellen Gedränges in vielen Läden verspätet hatte. Endlich in der Aula angekommen, konnte der Engel, der von einem Moderatorinnenteam interviewt wurde, interessante Dinge aus der Weihnachtsnacht berichten.

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Besuch aus Rumänien

Vom 8.-28. November hatten wir am Gymnasium Walsrode Besuch von Florin Bucilă aus Rumänien, der im Rahmen des Hospitationsprogrammes des Pädagogischen Austauschdienstes an den Berufsbildenden Schulen Walsrode und am Gymnasium Walsrode hospitiert hat. Hier berichtet er über seine Erfahrungen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Unterricht in Rumänien und Deutschland.

Mein Name ist Florin Bucilă und ich bin seit elf Jahren Geographie-Lehrer am George-Coşbuc-Gymnasium Cluj-Napoca/Klausenburg, Rumänien. Unsere Schule hat eine deutsche Abteilung (zwei bis vier Klassen pro Jahrgang), das heißt, dass alle Fächer in deutscher Sprache unterrichtet werden.

Es war für mich spannend diese beiden Schulen in Walsrode zu besuchen, Kollegen und Schüler kennenzulernen. Die Kollegen waren sehr freundlich und hilfsbereit und ich habe bei Ihnen das Engagement und gleichzeitig die Entspannung, mit der Sie die Stunden halten, bewundert. Als Lehrer freute mich, dass die Schüler meistens sehr gut mitgemacht haben und die Stimmung während des Unterrichts sehr gut war.

Und natürlich habe ich auch einige Aspekte mit denen aus meiner Schule verglichen. Vor allem das System der Doppelstunden fand ich großartig. Es führt, meiner Meinung nach, zu weniger Hektik und mehr Konzentration. In unserer Schule gibt es nur das System der Einzelstunden. Ich fand auch interessant, dass in Deutschland die Lehrer mehrere Fächer unterrichten. Das passiert bei uns selten und wenn, dann nur Fächer aus verwandter Disziplinen (z.B. Fremdsprachen oder Chemie-Physik). Eine Ähnlichkeit mit meiner Schule: ab der 7. Klasse gibt es keine eigenen Klassenzimmer, sondern die Klasse „wandert“ von einem Fachraum zum anderen.

Diese drei Wochen, die ich in Walsrode verbracht habe, waren eine tolle Erfahrung. Ich habe zwei gute Schulen besucht, nette Menschen kennengelernt und die Region besucht. Ich habe viel meinen Schüler zu erzählen. Ich kann mich vorstellen, dass ich irgendwann wieder, mit einer Schülergruppe, wieder nach Walsrode komme.

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Feuer und Flamme- Kindergartenkinder experimentieren mit Streichholz und Kerze

Am 18. und am 25. November 2015 waren Kindergartenkinder zu Gast im Gymnasium Walsrode. Streichhölzer zu benutzen, Kerzen anzuzünden, mit Essig vorsichtig zu hantieren, Gase in Reagenzgläser abzufüllen und mit glimmenden Holzspänen die Gasfüllungen zu untersuchen – das sind spannende Aktivitäten und lehrreiche Erfahrungen. Kein Wunder, dass alle Beteiligten hellauf begeistert waren und – wie aus vertraulichen Quellenmitgeteilt wurde – dass diese Erlebnisse den Redeschwall auch am Nachmittag bestimmten.

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Spendenaktion für Flüchtlingskinder in Oerbke-Alle wichtigen Informationen

Viele Kinder sind in den letzten Wochen und Monaten als Flüchtlinge auch zu uns in den südlichen Heidekreis gekommen. Nun erleben sie vielleicht zum ersten Mal mit, wie viele Menschen hier in Deutschland die Advents- und Weihnachtszeit feiern. Die Zeit der Weihnachtsfreude ist auch die Zeit des Schenkens, da machen fast alle mit: Und die Flüchtlingskinder? Wer beschenkt sie und macht ihnen eine Freude? Deshalb veranstaltet die Schülervertretung unserer Schule eine Spendenaktion zugunsten von Flüchtlingskindern im südlichen Heidekreis.

 Wir bitten um Eure und Ihre Mithilfe, den vielen Flüchtlingskindern in Oerbke zwischen Nikolaus und Weihnachten ein Geschenk machen zu können! Dafür brauchen wir Eure und Ihre Geldspenden, durch die wir die Weihnachtstüten einigermaßen ausgeglichen mit kleinen Geschenken ausstatten können! So können wir Mengenrabatte nutzen und die Weihnachtstüten so gleich wie möglich packen. Darum bitten wir nicht um Sachspenden, sondern um Eure Geldspenden!

Bitte gebt diese Geldspenden in den nächsten Tagen direkt bei uns in die Spardosen ab:

● in den 1. und 2. Pausen am Raum der SV bis zum Freitag, dem 04.12.

● oder am Freitag, dem 27.11. in den 1. und 2. Pausen am SV-Raum, an der Wendeltreppe und an der Cafeteria

Jede Spende kommt direkt bei den Flüchtlingskindern an! Bitte helft uns, damit wir alle den Flüchtlingskindern helfen und ihnen eine Freude machen können! Vielen Dank!

Eure Schülervertretung des Gymnasiums Walsrode (SV), die Klasse 10E und Herr Denefleh, der Religionskurs Q1 und Herr Jeromin

(den vollständigen Eltern- und Schülerbrief findet ihr hier- bitte klicken)

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Wie wird man zum "Bufdi", Jana?

Nanu, das Gesicht kenne ich doch, war sie nicht letztes Jahr noch Schülerin...? So ähnlich werden vielleicht einige unserer Schülerinnen und Schüler gedacht haben. Denn schon seit Anfang des Schuljahres arbeitet unsere ehemalige Schülerin Jana Kleiber am Gymnasium Walsrode im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Hier stellt sie sich kurz vor und beschreibt, wie sie zum "Bufdi" wurde.

Hallo, mein Name ist Jana Kleiber, ich bin 17 Jahre alt, komme aus Bomlitz und mache meinen Bundesfreiwilligendienst hier am Gymnasium Walsrode. Ich habe dieses Jahr Abitur an dieser Schule gemacht und möchte nach dem Jahr als Bundesfreiwillige Musik und Politik auf Lehramt studieren. Ich unterstütze hier hauptsächlich den Schwimmunterricht in Jahrgang 6 und helfe im Musikbereich mit. Manche kennen mich vielleicht schon aus der Green Alley Band, den Chören oder der Theater-AG für die Klassen 5-7, die ich zusammen mit Herrn Jakob betreue.

Ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist fast das Gleiche wie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), sozusagen ein einjähriges „Praktikum“, das man in vielen verschiedenen Bereichen machen kann. Ein FSJ kann man hier in der Umgebung zum Beispiel im Heidekreis-Klinikum und in Kindergärten machen, ein BFD in verschiedenen Schulen, wie auch hier am Gymnasium. Als „Bufdi“ an unserer Schule unterstütze ich die Lehrer in ihrem Unterricht (wie z. B. im Schwimmen als Aufsicht oder in den Musik-AGs für Einzelproben) und im administrativen Bereich (z. B. Musik-, Chemie- und Biosammlung aufräumen, kopieren). Natürlich gibt es auch ein monatliches Taschengeld.

Was ihr mitbringen müsst, wenn ihr euch für so ein BFD interessiert, sind Motivation, Offenheit und Freundlichkeit. Wer also keine Lust auf Menschen bzw. Kinder oder regelmäßige Arbeitszeiten hat, ist für diesen Job relativ ungeeignet. ;-) Es gibt auch immer einen Trägerverein, bei mir ist es der „IB-Internationaler Bund“, der euch während dieses Jahres betreut, da ihr auch an verschiedenen Seminaren teilnehmen müsst. So hatte ich zum Beispiel schon Seminare zu politischer Bildung und gesunder Ernährung.
Wenn ihr euch für so ein BFD oder FSJ nach der Schule interessiert und noch weitere Infos haben wollt, könnt ihr mich gerne ansprechen.

Ich freue mich auf die weiteren Monate mit euch und auf viele neue Kontakte!

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Abiturient des Jahres 1936 zu Besuch im Gymnasium

Am 10. September besuchte der 98jährige Alfred Stelter mit seinem Cousin das Gymnasium Walsrode. Er hatte den Wunsch geäußert, noch einmal seine alte Schule zu sehen. Seine Abiturprüfungen hat Alfred Stelter im Jahre 1936 an der hiesigen Schule, damals noch sog. Aufbauschule, erfolgreich abgelegt. Der Abiturjahrgang 1936 bestand aus einer einzigen Klasse mit 12 Schülern, eine weiblich, elf männlich. Bei einem gemeinsamen Gang durch das Schulgebäude konnte sich Alfred Stelter noch an den Ort seines alten Klassenzimmers erinnern und war beeindruckt von der Bibliothek, die zu seinen Schulzeiten Turnhalle gewesen war. Beim Blick auf die Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges erinnerte Alfred sich daran, dass allein aus seiner Klasse vier Mitschüler gefallen waren. Aber auch an die Namen vieler gefallener Mitschüler aus anderen Jahrgängen konnte er sich gut erinnern. Statt des Abschlusses eines Studiums musste er die schwere Zeit des Kriegsdienstes und der 3jährigen Gefangenschaft erleben. Nach der Kriegsgefangenschaft arbeitete er als Ingenieur und hielt sich bis ins hohe Alter mit Bergsteigen fit.

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